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PRESSEMITTEILUNG      

fordert 30er-Zone nach Unfall

KLEINMACHNOW - Nach einem Verkehrsunfall in der Karl-Marx-Straße
in der vergangenen Woche erneuert die Wählergruppe „Wir“ ihre Forderung
nach einer Tempo-30-Zone im südlichen Bereich der Karl-Marx-Straße.
In Folge eines Überholmanövers in Höhe der Straße Iltisfang kamen
zwei Fahrzeuge nach einer Kollision von der Fahrbahn ab (MAZ berichtete).
Der überholende Mercedes durchbrach einen Gartenzaun und fuhr
gegen den Verteilerkasten eines Energieversorgers.

Bereits im April 2004, so „Wir“-Vertreter Achim Markscheffel hatte die
Gemeindevertretung beschlossen, diesen Abschnitt der
Karl-Marx-Straße zur Tempo-30-Zone zu erklären. Dieser Beschluss
habe aber der ursprünglichen Planung der Verwaltung widersprochen, sagt Markscheffel:
„In Absprache mit der zuständigen Verkehrsbehörde wurde die
Geschwindigkeitsbegrenzung abgelehnt“ .

Dem widersprach die Verwaltung. Dort hieß es, es sei eine Klage bei
Gericht anhängig, um Tempo-30-Zonen in weiten Bereichen Kleinmachnows
einführen zu können, einen Zeitplan könne man jedoch nicht nennen.

Bei geringerer Geschwindigkeit verringere sich auch die Schwere
der Unfälle, untermauerte Markscheffel seine Forderung.
Einen Schaden habe niemand, da die Zeitersparnis auf
kurzen Distanzen unerheblich sei.

 
Achim Markscheffel 
  für Kleinmachnow  in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (21.10.08)